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Von der Projektidee zur Realisierung

Aufgrund der engen, guten und jahrzehntelangen Zusammenarbeit auf Stufe der Feuerwehrinspektoren und Direktoren haben sich die Basellandschaftliche und die Solothurnische Gebäudeversicherung zu Beginn der 90er-Jahre erste Gedanken über den Bau und Betrieb eines gemeinsamen Ausbildungszentrums für Feuerwehrangehörige gemacht.

 

1994 fiel der Entscheid, das interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum in Balsthal zu realisieren. Nach einer mehrjährigen Projektierungsphase erfolgte 1998 der Spatenstich für das zukunftsorientierte Projekt.

Die ersten Jahre

Nach einer zweijährigen Bauphase konnte das ifa im Herbst 2000 eingeweiht werden. Seit 2001 finden alle amtlichen Feuerwehrkurse der Basellandschftlichen und Solothurnischen Gebäudeversicherung im ifa statt. Seit 2002 werden individuelle Ausbildungsmodule für Feuerwehren der ganzen Schweiz angeboten.

 

Im Jahre 2005 fanden erstmals Mandatsfeuerwehrkurse der Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) statt. Auch andere Mandatsträger führen schweizerische Kurse im ifa durch und Dritte nutzen das ideale Ausbildungsgelände für Kurse und Module.

Die Tunnel-Übungsanlagen

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) bildete im Jahre 2000 eine Task Force zur Überprüfung der Sicherheit in den Schweizer Strassentunnels. Aus diesem Bericht ging hervor, dass eine Tunnel-Übungsanlage für Ereignisdienste erstellt werden soll. Aufgrund des Task Force-Berichts bewarb sich das ifa für die Mithilfe bei der Ausbildung und Entwicklung einer Tunnel-Übungsanlage. Gleichzeitig wurde ein Didaktikteam gebildet, das sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt.

 

Im Jahre 2005 beauftragte das ASTRA die Basellandschaftliche und die Solothurnische Gebäudeversicherung in Partnerschaft mit der Gasser Felstechnik AG an den Standorten Balsthal (SO) und Lungern (OW) Tunnel-Übungsanlagen für Ereignisdienste zu bauen und eine umfassende Einsatzlehre für die Ereignisbewältigung in unterirdischen Verkehrsanlagen zu entwickeln.

 

Bereits im Jahre 2006 wurde mit den Bauarbeiten in Lungern begonnen. Ein Jahr später erfolgte auch der Spatenstich in Balsthal. Im Herbst 2007 wurde mit der Betriebswehr der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen, der den SBB die nachhaltige Nutzung der Tunnel-Übungsanlage in Balsthal sichert.

 

Für den Betrieb der im Jahr 2009 fertiggestellten Tunnel-Übungsanlagen wurde eine separate Trägerschaft gegründet, die International Fire Academy

Der Infrastrukturausbau

Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden wurde 2008 bis 2010 die Infrastruktur des ifa um- und ausgebaut. Das Bauprojekt umfasste den Neubau eines Empfangsgebäudes mit grosszügiger Mensa, Cafeteria und Unterkünften, den Um- und Ausbau des Hauptgebäudes, einer Kapazitätserweiterung der Ausbildungsdrehscheibe, den Um- und Ausbau der Schulungs- und Lagergebäude sowie die Umgestaltung diverser Aussenanlagen.

Zukünftige Projekte

Der Ausbildungsbedarf steigt, die zur Verfügung stehende Zeit nimmt jedoch stetig ab. Aus diesem Grund sind ausgezeichnete Ausbildungs- und Trainingsstätten die wichtigste Voraussetzung überhaupt. Das ifa ist bemüht, auch zukünftig optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit effizient und umfassend ausgebildet werden kann. Zahlreiche Projekte sind bereits angedacht und dürften in den kommenden Jahren realisiert werden.