Feuerwehren der Provinz Zeeland trainieren in der Schweiz

  26. Februar 2014

Vor dem Hintergrund, dass Notfälle und Krisen Gemeindegrenzen überschreiten können, wurden in den Niederlanden regionale Zusammenschlüsse zur Gefahrenabwehr gegründet. Eine dieser "Veiligheidsregios" ist Zeeland, eine Provinz mit rund 380 000 Einwohnern und mehr als 600 000 Feriengästen in der Hochsaison. Aus dieser Provinz absolvierten 36 Mannschaftsangehörige und acht Ausbilder ein Intensivprogramm zur Tunnelbrandbekämpfung an der International Fire Academy.

Eine Besonderheit dieser Kurswoche war die sehr intensive Zusammenarbeit mit den niederländischen Ausbildern, um eine bestmögliche Verständigung zu erzielen. "Da weder alle Deutsch noch Englisch sprechen, haben wir ein Programm zusammengestellt, das die acht Instruktoren der Veiligheidsregio Zeeland mit in die Detailausbildung einbindet", erläutert Kurskommandant Markus Vogt. Nach einer theoretischen Einweisung absolvierten die niederländischen Ausbilder einen eintägigen Praxiskurs in den drei Detaillektionen "Erkunden", "Brandbekämpfung" sowie "Suchen und Retten". Auf dieser Basis konnten sie - unter Leitung der Instruktoren der International Fire Academy - an den folgenden Tagen ihre Feuerwehrangehörigen in diesen Techniken selbst ausbilden.

An den Vorabenden der beiden zweitägigen Intensivkurse bereiteten die niederländischen Führungskräfte unter Leitung von Instruktor Pascal Eichmann die Trainingstage vor, während die jeweils 18 Teilnehmer die Anlage kennenlernten, eine Sicherheitseinweisung erhielten und in der Theorie geschult wurden. Jede Gruppe absolvierte an zwei Tagen die drei genannten Detaillektionen und fünf Einsatzübungen. Ein straffes Programm auch unter hoher körperlicher Anstrengung, insbesondere da für die niederländischen Teilnehmer die Zweiflaschengeräte ungewohnt waren. Nach diesem Auftaktlehrgang wird von den Feuerwehren der Provinz Zeeland eine Fortsetzung des Ausbildungsprogramms angestrebt.

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