Fire Asia zur Sicherheit für komplexe Infrastruktur

  06. Februar 2015

Eine immer komplexer werdende Infrastruktur für einen Kontinent mit hoher Bevölkerungsdichte ist nicht nur der Spiegel wirtschaftlichen Wachstums. Mit dieser Entwicklung verändert sich auch die Risikolandschaft Asiens. Wie sich Ereignisdienste darauf vorbereiten können, war Thema der Fire Asia vom 3. bis 6. Februar 2015 in Hong Kong. Zur Einsatzvorbereitung auf Tunnelbrände referierte Urs Kummer, Geschäftsführer der International Fire Academy.

Vorbereitung auf eine sich wandelnde Risikolandschaft

Neue Taktiken und Techniken, Ausrüstungen und Strukturen der Feuerwehren stellten 29 Referenten aus Asien, Amerika, Australien und Europa dem Publikum der Fire Asia vor. Für Feuerwehren wurden zentrale Herausforderungen darin gesehen, sich auf Störungen in der Infrastruktur und in Einrichtungen zur Energieversorgung vorzubereiten. Weitere Risiken für eine Vielzahl von Menschen ergeben sich aus dem Trend zur Hochhausarchitektur mit hohen Personenkonzentrationen. Ein ergänzender Schwerpunkt lag auf Themen aus dem Gesundheitswesen. Hier drohen aufgrund der immer dichter werdenden Besiedelung vor allem durch ansteckender Krankheiten grosse Gefährdungspotenziale.

Innovative Ausbildungskonzepte für mehr Sicherheit

Im Themenblock "Innovative Ausbildung" erläuterte Urs Kummer die an der International Fire Academy entwickelte Tunnel-Einsatzlehre. Er lenkte den Blick auf Chancen und Risiken für Feuerwehrangehörige und Tunnel-Nutzer bei Bränden in unterirdischen Verkehrsanlagen und erläuterte auf der Basis der Erfahrungen in Europa die Möglichkeiten der Einsatzvorbereitung.

Die Fire Asia wird fachübergreifend organisiert. Verantwortlich zeichnen die Institute der Brandschutz-Ingenieure, der Ingenieure für Baudienstleistungen und Brandbekämpfung und das Institut der Rettungsdienste sowie der Feuerwehrverband Hong Kong.

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