Weiterbildung für Instruktoren der International Fire Academy

  25. Februar 2014

Theorie und Praxis verbindet die jährliche Weiterbildung für die Instruktoren der International Fire Academy. Dieses Mal startete der dreitägige Kurs vom 21. bis 23. Januar unter der Leitung von Marianne Wernli, Leiter Ausbildung, mit der Besichtigung des Gotthard-Basistunnels. Im Vordergrund standen hier der Bauverlauf und das Sicherheitskonzept des Tunnels. Dabei konnten die Instruktoren die Nothaltestelle Faido besichtigen und den Rettungsweg abgehen.

Den zweiten Ausbildungstag verbachten die Instruktoren in Lungern. Dort trainierten sie als Ausbildner und Teilnehmende direkt auf der Anlage. Ein weiteres Ziel war, neue Szenarien für die zukünftigen Wiederholungskurse in Lungern zu kreieren. Sie wurden am letzten Tag an der International Fire Academy intern präsentiert.

Die Reflexion von Einsätzen stand am dritten Tag auf der Agenda. Zwei Referate thematisierten den Brand eines Lkw Anfang Mai 2013 im Markusbergtunnel. Frank Schumacher, Kommandant der Feuerwehr Schengen, schilderte seine Eindrücke und die Lehren aus dem Ereignis. Der Sicherheitsbeauftragte André Stein ergänzte diesen Vortrag aus Sicht des Tunnel-Betreibers. So erhielten die Instruktoren ein differenziertes Bild von diesem Ereignis, das nun als Hintergrundinformation in die Ausbildung einfliessen kann. Abschliessend informierte Geschäftsführer Urs Kummer über die weitere Entwicklung der International Fire Academy, in der die Erfahrungen aus der Ausbildung, die Fragen und Erwartungen von Feuerwehren sowie Erkenntnisse aus der Praxis und aus Versuchen und Forschung aufgegriffen werden.

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