Weiterbildungskurs für Instruktoren aus dem Kanton Zürich

  29. Januar 2015

Annähernd 100 Instruktoren aus dem Kanton Zürich erlebten in der Zeit vom 12. bis 29. Januar 2015 die Ausbildungspraxis an der International Fire Academy. Für viele war es die erste Auseinandersetzung mit Einsätzen in Tunneln, da sie keiner Feuerwehr mit Tunnelanlage im Einzugsgebiet angehören. Daher lag neben der Einsatztaktik und -technik ein Fokus auf dem methodischen Vorgehen während der Ausbildung.

Einblick in viele Ausbildungssituationen

Für die vier eineinhalbtägigen Weiterbildungskurse im Auftrag der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich hatten die Instruktoren der International Fire Academy ein spezielles Programm zusammengestellt, das auf die besonderen Interessen der Teilnehmenden einging. Nach der Sicherheitseinweisung und dem Rundgang in der Tunnel-Übungsanlage mit vielen Hintergrundinformationen standen Übungen aus der Detailausbildung sowie eine Einsatzübung auf dem Programm, ergänzt durch eine Einheit im Taktik-Zentrum. Als Hintergrundinformation zu Tunnelbränden wurde das Ereignis im Gotthard-Tunnel aus dem Jahr 2001 besprochen. Die Aufbereitung dieses Ereignisses war gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie die Dokumentation von Schadenereignissen in die Ausbildung einfliessen kann.

Kommunikation und Kameras als Erfolgsfaktoren

Grosses Interesse galt der Frage, welche Erfahrungen die Instruktoren der International Fire Academy im Ausbildungsbetrieb gemacht haben und welche Konsequenzen daraus gezogen wurden. Der Einblick in Best Practice reichte von einfachen Hinweisen etwa zum Nutzen von isotonischen Getränken oder zur sinnvollen Platzierung von Markierleuchten bis zu weitergehenden Erkenntnissen, etwa dass separate Übungen zur Kommunikation sowie zu den Grenzen und Möglichkeiten von Wärmebildkameras sehr zum Gelingen einer Einsatzübungen beitragen. 

Viel Lob gab es von den vier Teilnehmergruppen für die Infrastruktur und die Arbeit ihrer Kollegen. Für die eigene Ausbildungspraxis sowie für Einsätze ausserhalb von Tunneln und anderen unterirdischen Verkehrsanlagen nahmen die rund 100 Instruktoren viele Anregungen aus Balsthal mit.

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