Belgische Berufsfeuerwehren trainieren in Balsthal

  05. November 2012

Sieben Angehörige der belgischen Berufsfeuerwehren Zaventem und Vilvoorde bildete die Falck-Risc Netherlands vom 30. Oktober bis 3. November 2012 an der International Fire Academy in Balsthal aus. Das Training wurde durch drei Falck-Risc-Instruktoren in Flämisch durchgeführt und durch Markus Vogt, Leiter Ausbildung der International Fire Academy, unterstützt. Auf der Basis der allgemeinen Einsatztaktik in unterirdischen Verkehrsanlagen standen zwei Themen im Mittelpunkt der Ausbildung: Einsatz in Bahntunneln und in Parkhäusern. Beim Training im Parkhaus wurde auch unter erhöhtem Schwierigkeitsgrad (hohe Eindringtiefen, lange Anmarschwege) trainiert. Für die Ausbildung einer weiteren Gruppe der beiden belgischen Feuerwehren wurde bereits ein neuer Termin im Frühjahr 2013 fixiert.

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Zwei LKW-Vollbrände im Gotthard-Strassentunnel

  29. Oktober 2012

Oktober 2012, Gotthard-Strassentunnel: Innerhalb von nur fünf Tagen entzünden sich im Tunnel zwei LKW. Diese stehen in kürzester Zeit in Vollbrand. Auch für die Schadenwehr Gotthard keine alltägliche Situation.

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Führungskurs findet breite Zustimmung

  12. Oktober 2012

"Feststellen, urteilen, entscheiden, handeln, kontrollieren!" heisst es seit Juli 2012 im Taktikzentrum der International Fire Academy in Balsthal: Rund 100 Schweizer Feuerwehroffiziere haben den neuen UVA-Führungskurs Strasse bisher absolviert. Dabei spielen sie als Einsatzleiter der Portalfeuerwehren "Ost" und "West" unterschiedliche Brandszenarien durch, vom Personenwagenbrand bis zu komplexen Lagen mit Gefahrgutunfall und einem vollbesetzten Car, der nach einem Auffahrunfall im verrauchten Tunnel feststeckt. Das Grundprinzip: In drei Planspielräumen werden jeweils die Situationen in den beiden Portalzonen und im Tunnelinneren auf Glastische projiziert, auf denen die Kursteilnehmer dann Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte in Position bringen und ihre jeweiligen Massnahmen aufzeichnen. Grösste Herausforderung ist die Kommunikation: Was als "links vom Querschlag" aus dem Tunnel gefunkt wird, kann sich auf dem Kroki schon mal als "rechts vom Querschlag" niederschlagen. Aber im Verlauf des Trainings gelingt es den Einsatzleitern dann doch, sich selbst bei verzwickten Lagen über ein koordiniertes Vorgehen von "Ost" und "West" abzustimmen und die begrenzten Ressourcen optimal einzusetzen. Was den Teilnehmern gefällt: eine knappe Einführung in die taktischen Grundmuster und viele praktische Übungen, während derer jeder Teilnehmer alle Führungsfunktionen trainieren kann. Besonders grosses Interesse finden konkrete Fallbeispiele, bei denen sich dieTeilnehmer beispielsweise in die Geschehnisse beim Brand im Gotthardtunnel im Oktober 2001 einarbeiten. Schweizer Feuerwehroffiziere können sich über das kantonale Feuerwehr-Inspektorat anmelden, internationale Interessenten wenden sich bitte an Markus Vogt (Tel. +41 62 386 11 21 oder E-Mail markus.vogt@ifa-swiss.ch).

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Mit eigenen Fahrzeugen trainieren

  26. September 2012

Feuerwehrangehörige des französischen Departements Haut-Rhin (SDIS 68) haben am 26. September 2012 zusammen mit der privaten Betreibergesellschaft APRR, welche für die Sicherheit im Tunnel Maurice-Lemaire zuständig ist, unter Einsatz von eigenen Fahrzeugen ihre Einsatztaktik geübt. Der Maurice-Lemaire-Tunnel liegt in der Nähe von Sainte-Marie-aux-Mines (Vogesen), ist 6950 m lang und war 1937 als Bahntunnel erbaut worden. 1976 erfolgte die Umnutzung zu einem Strassentunnel. Nach dem Mont Blanc-Unglück 1999 wurde der LKW-Verkehr im Maurice-Lemaire-Tunnel verboten, 2004 wurde der Tunnel komplett geschlossen. Nach erfolgreicher Totalsanierung und Erweiterung mit einem parallel geführten Sicherheitsstollen wurde der Tunnel im Jahr 2008 wieder in Betrieb genommen. Zur Überprüfung der eigenen Einsatztaktik entschlossen sich die Verantwortlichen eine Verbandsausbildung an der International Fire Academy mit eigenen Mitteln durchzuführen. Am Vormittag fanden zwei Ausbildungsmodule statt, in welchen das Erkunden, die Brandbekämpfung und das Suchen und Retten geübt wurden. Dabei wurden auch die von der International Fire Academy gelehrten Verfahren gezeigt und eingesetzt. Nachmittags fanden Einsatzübungen statt. Bei sämtlichen Übungen wurden die mitgebrachten Fahrzeuge und Mittel eingesetzt und auf ihre Tauglichkeit überprüft. Die Teilnehmer waren von der Tunnel-Übungsanlage begeistert und dankbar, die mitgebrachten Mittel intensiv testen zu können. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden nun intern bei den verantwortlichen Stäben diskutiert, um die Ausbildung weiter zu verbessern. Eine Wiederholung des Ausbildungstages ist für 2013 bereits geplant.

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Erfolgreiche ISO-Zertifizierung

  14. September 2012

Die International Fire Academy ist neu nach zwei ISO-Normen zertifiziert. Als eines der ersten schweizerischen Unternehmen im Bildungsbereich erhielten wir das Zertifikat nach der internationalen Bildungsnorm ISO 29990:2010. Weiterhin tragen wir auch das Label der Managementnorm ISO 9001:2008. Die Vorarbeiten zur Erreichung dieser neuen Norm ISO 29990 hat allen Beteiligten einiges an Arbeit abverlangt. Dabei konnte erfreulicherweise festgestellt werden, welch wichtigen Beitrag diese Ergebnisse in der zukünftigen Aus- und Weiterbildung aller Kursteilnehmenden leisten werden. Die Entwicklung grundlegender Lehrpapiere, die neue Prozesslandschaft und die daraus abgeleiteten Dokumente verdeutlichen allen, wie und wo jeder seinen Beitrag leisten kann. Das hohe Ziel, die Zufriedenheit aller Beteiligten stetig sicherzustellen, wird damit besser und effizienter erreichbar. Unser Fazit lautet daher: ein weiterer wichtiger Schritt ist getan, der vor uns liegende Weg muss nun konsequent weitergegangen werden.Daher werden die vorhandenen Prozesse auch weiter verbessert, so dass Lernende an unseren Standorten bestmögliche Erfahrungen gewinnen können. Ebenso wird sichergestellt, dass die Lerninhalte stetig überprüft und einerseits dem Stand der Technik und des Wissens, anderseits auch den Erfahrungen aus der Praxis angepasst werden.

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Thüringer Feuerwehren an der International Fire Academy

  09. August 2012

Im Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehr Jena wird aktuell der 3.1 km lange BAB-Jagdbergtunnel gebaut. Tunnel werden von Ingenieuren nach dem heutigen Stand der Technik nutzerfreundlich und sicher erstellt - ein Restrisiko bleibt dennoch. Mitte 2014 wird der Jagdbergtunnel dem Verkehr übergeben, weshalb sich die Berufsfeuerwehr Jena schon heute auf mögliche Einsätze vorbereitet.

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Tunnel-Training im Verband

  16. Juli 2012

Erarbeitetes Wissen erweitern, Handhabungen festigen und neue, wertvolle Erfahrungen sammeln: Eine Ausbildung des eigenen Verbandes in einer der beiden Tunnel-Übungsanlagen der International Fire Academy bietet genau das. Steht im Einsatzgebiet Ihrer Feuerwehr ein Strassentunnel? Gehören Sie zu jenen Feuerwehrangehörigen, welche bereits eine Ausbildung für die Bewältigung von Ereignissen in Strassentunnel absolviert haben? Haben Sie ausreichend Erfahrung oder möchten Sie durch Training neue Erfahrungen sammeln? An der International Fire Academy haben Sie die Möglichkeit, genau dies zu tun. Wir bieten Einsatztrainings im Strassentunnel für Ihren Verband. Trainieren sie die wichtigen Abläufe im Bereich Erkunden, Brandbekämpfung und Suchen/Retten, sei es zum Festigen von bereits Erlerntem, zum Testen von eigenen Ideen oder zum Entdecken neuer Möglichkeiten. Haben Sie Kenntnis vom taktischen Grundsatz, dass Tunnels "immer von beiden Seiten" anzufahren sind, und möchten Sie dies auch mal 1:1 mit der für das andere Tunnelportal zuständigen Feuerwehr trainieren?Wir bieten Ihnen genau diese Möglichkeit an, um die gemeinsame Bewältigung eines Ereignisses trainieren und die erfolgreiche Zusammenarbeit sicherstellen zu können. Trainings im Verbandsrahmen sind unerlässlich, um erfolgreich agieren zu können. In den Tunnel-Übungsanlagen der International Fire Academy können Sie gemeinsam mit Ihren Kollegen und Kolleginnen diese Erfahrungen sammeln. Gerne stellen wir für Sie ein individuelles Programm zusammen, bei dem auch ihre feuerwehrspezifischen Rahmenbedingungen (aussergewöhnliche Tunnel-Situation, Sonderfahrzeuge etc.) berücksichtigt werden können. Erfahrung ist das, was zählt. Sammeln Sie diese an der International Fire Academy, und nicht erst im Einsatz!

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Ergebnisse an der vfdb-Fachtagung vorgestellt

  21. Juni 2012

Knapp sechs Jahre lang entwickelte das Didaktikteam der International Fire Academy Taktiken und Techniken für Brandeinsätze in Strassentunnel. Wichtigste Grundlagen dafür sind die Bedürfnisse und praktischen Erfahrungen von Feuerwehren, der aktuelle Wissensstand des Brandschutzes in Tunneln sowie eigene Tests und Versuche. Nun wurden die wichtigsten Ergebnisse erstmals unter dem Titel "Möglichkeiten und Grenzen des abwehrenden Brandschutzes in unterirdischen Verkehrsanlagen" veröffentlicht. Für die International Fire Academy ist es selbstverständlich, das Gelehrte breit und öffentlich zur Diskussion zu stellen. Zu diesem Zweck referierte ein Vertreter der International Fire Academy im Mai 2012 über den Inhalt dieses Papiers bei der Jahresfachtagung der Vereinigung zur Förderung des Brandschutzes (vfdb) in Köln. Die vfdb-Fachtagungen gelten als wichtigste Plattform für die Diskussion von Brandschutzthemen im deutschsprachigen Raum. Die vielen positiven Reaktionen auf den Fachbeitrag und die Präsentation in Köln sind für uns eine grosse Motivation, die Entwicklung konsequent voranzutreiben, um zum Beispiel auch die Frage "Wie kann das auf unseren Tunnel-Übungsanlagen Vermittelte auch am Standort der Feuerwehren und in deren jeweiligen Tunneln geübt werden?" beantworten zu können. Wir arbeiten daran - wie immer im engen Kontakt mit der Praxis.

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Französische Feuerwehren trainieren im Tunnel

  01. Juni 2012

Vom 31. Mai bis zum 1. Juni 2012 nutzen Feuerwehrangehörige aus dem Departement Boûches-du-Rhône (SDIS 13) die Tunnel-Übungsanlagen der International Fire Academy, um eine Verbandsausbildung in der Tunnelbrandbekämpfung zu absolvieren. Die Ziele der zweitätigen Ausbildung waren, das eigene Wissen und die eigene Taktik in einem einsatznahen Umfeld zu überprüfen und Einsatzerfahrung mit Kreislaufgeräten zu sammeln. Die International Fire Academy durfte hierfür ein individuelles Programm zusammenstellen. Am Vorabend wurden im Taktikzentrum die theoretischen Grundsätze erörtert und in den Planspielräumen die spezifischen Vorgehensweisen kritisch hinterfragt und diskutiert. Die daraus gewonnen Erkenntnisse konnten am Folgetag auf der Tunnel-Übungsanlage in Balsthal erprobt und umgesetzt werden. Die Einsatzübungen bauten bewusst auf der Taktik der teilnehmenden französischen Feuerwehren auf, da diese mit Kreislaufgeräten arbeiteten. Nach insgesamt sechs Einsatzübungen wurde ein weiterer Theorieblock absolviert. Anhand tatsächlicher Tunnelbrände wie bspw. Gotthard 2001 wurden gemeinsam taktische Lehren erarbeitet. Die Teilnehmenden waren insgesamt begeistert von den vielen Möglichkeiten und nahmen etliche neue Erkenntnisse und praktische Erfahrungen mit nach Hause. Im kommenden Jahr wird daher erneut eine Verbandsausbildung für Feuerwehrangehörige aus dem Departement Boûches-du-Rhône geplant.

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Internationaler UVA-Kurs

  25. Mai 2012

Der internationale Kurs "Brandereignisse in unterirdischen Verkehrsanlagen" richtet sich an Führungskräfte von Feuerwehren. In einem einwöchigen Lehrgang werden Theorie und Praxis für die Bewältigung von Brandeinsätzen in Strassen- und Bahntunneln, Tiefgaragen und ähnlichen unterirdischen Verkehrsanlagen (UVA) vermittelt. Die Teilnehmenden werden in diesem Kurs mit den Besonderheiten von Einsätzen in UVA vertraut gemacht. Der Theorieteil vermittelt die notwendigen Grundlagen aus Bau- und Gefahrenlehre und zeigt taktische Lösungen für unterschiedliche Aufgabenstellungen. Im Praxisteil erleben die Teilnehmenden unter einsatznahen Bedingungen, welche körperlichen Belastungen hohe Eindringtiefen mit sich bringen und wie sich die Einsatzkräfte durch spezielle Einsatztechniken darauf einstellen können. In den praktischen Übungen können die Teilnehmenden Taktik und Technik entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten vertiefen und weiterentwickeln. Der Kurs wird dieses Jahr zweimal in deutscher Sprache durchgeführt:
07. -11. August 2012 (Anmeldeschluss: 10. Juli 2012)
01.- 05. Oktober 2012 (Anmeldeschluss: 03. September 2012)
Voraussichtlich ab 2013 wird der Kurs auch in Englisch und Französisch durchgeführt. Profitieren Sie 2012 vom Einführungsrabatt von 17%: buchen Sie jetzt die einwöchige Ausbildung für nur CHF 3'980 (statt 4'790)! Detaillierte Kurs-Informationen finden Sie hier

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Wertvolle Versuche

  13. April 2012

In Zusammenarbeit mit der Schadenwehr Gotthard führte die International Fira Academy ifa im Herbst 2011 in einem stillgelegten Baustellen-Zufahrtstunnel Brandversuche durch. Das Ziel war es, Einsatztechniken unter Einsatzbedingungen auf ihre Tauglichkeit zu testen.

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Stets aktuell informiert dank RSS

  28. März 2012

Laufend veröffentlichen wir auf unserer Website News über Ausbildungen, Ereignisse, Besuche und vielem mehr. Nebst dem Newsletter haben Sie nun eine noch einfachere Möglichkeit, Neuigkeiten sofort nach Publikation zu erfahren: Nutzen Sie unseren RSS-Informationsservice! Erfahren Sie stets zuerst was läuft – Dank dem RSS-Informationsservice werden Sie jeweils gleich nach Publikation einer Information aktiv über deren Veröffentlichung informiert. Um diesen Service zu aktivieren, klicken Sie auf das RSS-Symbol gleich oben rechts und folgen Sie dem Dialog. Sie haben die Wahl, ob die RSS-Informationen im Browser oder im E-Mail-Programm dargestellt werden. Anleitungen finden Sie z.B. hier (externe Links): Für Firefox Für Internet Explorer Für Outlook Wenn Sie Neuigkeiten immer zuerst erfahren wollen, dann nutzen Sie unseren RSS-Informationsservice. Probieren Sie es einfach mal aus!

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Kreislaufgerätetraining im Tunnel

  04. März 2012

Viermal fuhr die Feuerwehr Baden-Baden aus dem Bundesland Baden-Württemberg (D) zur International Fire Academy ifa in Lungern, um im Tunnel-Labyrinth intensive und wertvolle Kreislaufgerätetrainings durchzuführen. Die einmalige Tunnel-Übungsanlage in Lungern eignet sich ausgezeichnet für Kreislaufgerätetrainings. Im langen und vielverzweigten Tunnel- und Stollen-Labyrinth wurden hierfür zahlreiche Herausforderungen platziert. So galt es bereits auf dem langen und verrauchten Anmarschweg auf Baustelleneinrichtungen und Unvorhergesehenes zu achten und darüber nicht die eigentlichen Aufgaben zu vergessen: Erkunden sowie Suchen & Retten von Personen. Im Brandstollen, in dem das verheerende Brandereignis im St. Gotthard-Strassentunnel aus dem Jahre 2001 simuliert werden kann, erfolgte schliesslich die intensive Bekämpfung von Fahrzeugbränden. Die insgesamt 40 Angehörigen der Feuerwehr Baden-Baden trainierten den Umgang mit den BG4-Kreislaufgeräten unter erschwerten, aber sicheren Bedingungen. Anders als beim Einsatz unter Pressluft-Atemschutzgeräten, gewährt ein Kreislaufgerät eine Autonomie von bis zu vier Stunden, je nach persönlicher Konstitution, Einsatzbedingungen und anderen Parametern. Die Übungen waren so konzipiert, dass die Einsatzkräfte in langen Einsätzen gefordert wurden, was die meisten erwartungsgemäss an Ihre persönlichen Leistungsgrenzen brachte. Das intensive Training der Feuerwehr Baden-Baden und die dabei gewonnenen Erfahrungen tragen wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen und die Einsatzabläufe zu beschleunigen.

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ifa-Instruktoren

  15. Februar 2012

Die ifa-Instruktoren vermitteln unser Wissen und sind daher von zentraler Bedeutung. Deshalb investieren wir viel in deren Aus- und Weiterbildung. Jeweils im Januar werden sie mit den neuesten Erkenntnissen vertraut gemacht und Bewährtes wird aufgefrischt, um den Grundstein für attraktive und erwachsenengerechte Ausbildungen zu legen. Das Instruktorenteam der International Fire Academy ifa umfasst 5 hauptamtliche Instruktoren sowie 35 nebenamtliche Instruktoren. Viele haben, neben der eigentlichen Ausbildung zum Feuerwehr-Instruktor und feuerwehrspezifischen Weiterbildungen, auch eine Zusatzausbildung als Erwachsenenbildner abgeschlossen. Der Weiterbildungkurs (WBK) 2012 wurde unter der Leitung von Markus Vogt (Leiter Ausbildung) durchgeführt. Dabei wurden die neusten Erkenntnisse geschult und über Anpassungen und Neuerungen im Ausbildungsangebot informiert. Gleichzeitig wird mit solchen WBK sichergestellt, dass Bewährtes präsent bleibt und bei Bedarf aufgefrischt werden kann. Ziel ist eine einheitliche Ausbildungsqualität auf hohem Niveau. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr im konkreten Bezug zur Einsatzpraxis. Einerseits erhielten anwesende Einsatzleiter von Tunnel-Grossereignissen die Gelegenheit, ihr Wissen und Ihre Erfahrung unseren Instruktoren zu vermitteln, anderseits konnten im Taktikzentrum reale und fiktive Einsätze 1:1 besprochen, analysiert und durchgeführt werden, was allen einen grossen Erfahrungsgewinn ermöglichte. Neben der feuerwehrspezifischen Kernausbildung ist uns auch die individuelle Weiterbildung der ifa-Instruktoren wichtig, weshalb auch themenfremde Weiterbildungen angeboten werden. So fand letztes Jahr ein Sprachtraining statt, um die eigene Stimme schonender, aber dennoch kräftig einsetzen zu können. Zusammen werden die ifa-Instruktoren in diesem Jahr über 1'000 Ausbildungstage leisten. Unser Instruktorenteam ist in der Lage, auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch auszubilden, vielleicht bald auch Sie...

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LUF 60-Test im Tunnel

  01. Februar 2012

Wieder einmal durfte die International Fire Academy ifa Gäste aus dem Nachbarland Österreich begrüssen. Dieses Mal war vom 1. bis 3. Dezember 2011 eine Delegation der Berufsfeuerwehr Innsbruck zu Gast in Balsthal. Das Ziel war es, das mitgebrachte Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 unter einsatznahen Bedingungen innerhalb von zwei dichtgedrängten Ausbildungstagen auf Herz und Nieren zu testen und praxistaugliche Erfahrungen zu sammeln. Beim LUF 60 handelt es sich um einen ferngesteuerten Löschpanzer auf Raupen, der pro Minute 500 Liter Wasser in einen feinen Wassernebel verwandelt.   Natürlich sind Gäste mit ungewöhnlichen Fahrzeugen immer ein Magnet für Neugierige, darum verwunderte es nicht, dass bei der Ankunft das Abladen der Ausrüstung bereits von Zuschauern begleitet wurde. Schliesslich kommt nicht alle Tage ein Löschpanzer zu Besuch. Die Innsbrucker Gruppe erhielt zu Beginn diverse Einsatzaufgaben mit Rauch gestellt. Dabei sollten die Einsatzkräfte mit verschiedenen Aufstellungsvarianten ein möglichst optimales Ergebnis erzielen. Einerseits untersuchten die Teilnehmer statische (stehende) andererseits auch dynamische (fahrende) Varianten. Bei den statischen Versionen erhielt der LUF 60 feste Einsatzorte, an denen man prüfte, welche Verbesserungen des Volumenstromes (und damit des Rauchabzuges) kleine Änderungen am Aufstell-Ort und/oder den Einstellungen am LUF 60 bewirken.
Im dynamischen Test war das Ziel, die Wirkung beim Ein- oder Ausfahren zu testen und die damit verbundenen Herausforderungen zu erkennen. Besonders die Mit- und Rücknahme der angeschlossenen Wasserversorgung erwies sich als nicht immer einfach. Auch der Einsatz der vorhandenen Hubgabel zur Räumung von Fahrzeug-Hindernissen im Vormarsch wurde erprobt. Bei sämtlichen Experimenten wurden Bilddokumente erstellt, um die Erfahrungen im Nachhinein besser auswerten zu können. Ergänzt wurden die Tests durch den Einsatz der eingebauten Wasser-Sprüh-/Hohldüse. Diese warf dabei eine eindrückliche Wassernebel-Wolke in den Tunnel. Diese Einrichtung konnte, wie das ganze Fahrzeug auch, über die vorhandene drahtlose Fernsteuerung bedient werden. Der Kühleffekt bei den in Vollbrand stehenden Brand-Simulationsanlagen war auf der Aufstellungsseite des LUF 60 deutlich zu spüren. Allerdings bekam man auf der Abströmseite durchaus auch die Hitze zu fühlen, die mit dem starken Luftstrom durch den Tunnel gedrückt wurde. Es wurde deutlich, dass ein Einsatz eines LUF 60 bei einem Tunnelbrand einer klaren taktischen Ordnung folgen muss. Andernfalls wäre eine Gefährdung von Einsatzkräften oder von Vermissten nicht auszuschliessen, beispielsweise als Folge der Vermischung der Tunnelluft über den gesamten Querschnitt und der damit verbundenen Auflösung der Rauchgasschichtung. Hierzu liegen aber nur subjektive Eindrücke vor, dies könnte in späteren Messreihen noch genauer untersucht werden. Ein kurzer Bild-Bericht der BF Innsbruck finden Sie hier

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UVA Führungskurse ab Herbst 2011

15. Juli 2011

Mit Hochdruck arbeiten wir zusammen mit den Experten des Didaktikteams an der Fertigstellung des neuen UVA Führungskurses. Die Ausschreibung der ersten drei Führungskurse, die noch dieses Jahr durchgeführt werden, erfolgt demnächst. Der Führungskurs basiert auf dem Schweizerischen Reglement Einsatzführung. Angesprochen sind Führungskräfte, die als Einsatz- oder Abschnittsleiter für Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen vorgesehen sind. 8 bis 10 Teilnehmende werden während des eintägigen Kurses die Möglichkeit haben, ausgehend von Erfahrungen realer Ereignisse wie bspw. dem Gotthardbrand 2001, Einsätze mittels Planspielen auf Projektionstischen 1:1 durchzuspielen und zu besprechen.

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Hohe Kundenzufriedenheit 2010

12. Juni 2011

Im Jahr 2010 fanden 92 UVA-Kurse und -Ausbildungen mit rund 1'200 Kursteilnehmenden statt. Die International Fire Academy ifa führte Kurse und Ausbildungen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch durch. Bei allen UVA Basiskursen wurden die Teilnehmenden schriftlich um eine Kursbeurteilung gebeten. Bei einer Rücklaufquote von 93% wurden die Kurse durchschnittlich mit der Note von 5.5 (gut bis sehr gut) beurteilt. Die Kursteilnehmenden waren insbesondere mit der Ausbildungsinfrastruktur und der Fachkompetenz überdurchschnittlich zufrieden. Verbesserungspotential wurde im Bereich der Kursadministration erkannt. Alles in allem ein tolles Resultat, auf dem sich aufbauen lässt.

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CTIF an der International Fire Academy ifa

18. Mai 2011

Die Arbeitsgruppe Education & Training des Comité Technique International de prévention et d'extinction du Feu (CTIF) tagte vom 16. bis 18. Mai 2011 an der International Fire Academy ifa in Balsthal. Das CTIF ist eine internationale Organisation zur Förderung der weltweiten Zusammenarbeit zwischen Feuerwehrmitgliedern und Experten im Feuerwehr- und Rettungswesen. Die Organisation zählt 48 Mitgliedsländer sowie 46 angeschlossene Mitglieder. Die elfköpfige Delegation unter der Leitung von Wolfgang Lindner (Leiter der Feuerwehrakademie Hamburg) sichtet laufend internationale Erfahrungen im Bereich Ausbildung/Training, analysiert Bedürfnisse und Anforderungen und erörtert neue Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten. Natürlich liessen es sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe nicht nehmen, die Trainingsinfrastruktur der International Fire Academy ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe erhielten eine detailreiche Einführung in das Thema "unterirdische Verkehrsanlagen" und erfuhren aus erster Hand, welche Motivation zur Planung und zum Bau der umfangreichen und einmaligen Tunnel-Übungsanlagen geführt hat. Dabei konnte die Notwendigkeit solcher Trainingsinfrastruktur plausibilisiert und das umfassende Ausbildungskonzept präsentierte werden. Während der anschliessenden Führung durch die Tunnel-Übungsanlage Balsthal erhielten die Delegationsmitglieder einen detaillierten Eindruck von der umfangreichen Trainingsinfrastruktur und der sehr realitätsnahen Erfahrungswelt. Beeindruckt von der grosszügigen, modernen Anlage und mit vielen neuen Erkenntnissen im Bereich der Ausbildung für Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen verabschiedete sich die Delegation. Wir danken für den Besuch.

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Brigade de sapeurs-pompiers de Paris

05. Mai 2011

Am 05. Mai 2011 besuchte Général Gilles Glin, der zukünftige Kommandant der Brigade de sapeurs-pompiers de Paris, die International Fire Academy ifa. Er wurde begleitet von Oberstleutnant Ronan Poilverd und Hauptmann Philippe Fort. Mit ausserordentlich grossem Interesse liessen sie sich die drei Profis in das Thema Ereignisbewältigung in unterirdischen Verkehrsanlagen einführen und besichtigten anschliessend die Tunnel-Übungsanlage in Balsthal. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Verschiebung zur Tunnel-Übungsanlage nach Lungern konnten die drei Gäste der Einsatzübung Hellfire beiwohnen. Sie liessen es sich dabei nicht nehmen, die Übung unter Atemschutz und in Schutzausrüstung an vorderster Front persönlich mitzuerleben. Nach ihrer Erfahrung beurteilten die drei äusserst versierten Feuerwehrkaderleute aus Paris die Ausbildung als realitätsnah und sehr beeindruckend. Überzeugt von der Notwendigkeit dieser Art der Ausbildung, sei es nun die Aufgabe der Führungskräfte der Brigade de sapeurs-pompiers de Paris – so Général Glin zum Schluss – Mittel und Wege zu finden, um möglichst viele Angehörige der Brigade an der International Fire Academy ifa in der Ereignisbewältigung in unterirdischen Verkehrsanlagen auszubilden.

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Die Cantina Caverna in Lungern

15. März 2011

Mit dem Bau der weltweit grössten unterirdischen Schiessanlage "Brünig Indoor" sowie der Tunnel-Übungsanlage der International Fire Academy ifa wurde das Angebot der Cantina Caverna erweitert und den Bedürfnissen der Schützen und Feuerwehrangehörigen angepasst. Das Restaurant Cantina Caverna bietet bis zu 120 Personen Platz. Hier trifft man sich nach dem Schiesssport oder nach einem anstrengenden Feuerwehreinsatz zum Erfahrungsaustausch bei Speis und Trank. An der Bar begegnen sich Freunde und Kollegen beim Feierabendbier zu einem gemütlichen Schwatz.

Im Jahre 2001 hat die Firma Gasser Felstechnik AG ihre Betriebskantine im Felsen des Brünigmassivs erstellt. Mit diesem Vorhaben wurde der Grundstein für die Gastronomie der Cantina Caverna gelegt. Die bunte Mischung macht es aus: ob Bauarbeiter, Banker, Monteur, Politiker oder Feuerwehrangehörige - hier sind alle willkommen, hier fühlen sich alle wohl.

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Einsatzübungen der Schadenwehr Gotthard (CH)

25. Februar 2011

Ihr Einsatzgebiet ist der Gotthard-Strassentunnel - ihr Know-how vertieften die Profis der Schadenwehr Gotthard in der Tunnel-Übungsanlage in Lungern. Beat Walther, Kommandant Stv, fasste die Ausbildung in Lungern zusammen: "Für unsere Mannschaft war dies die erste Möglichkeit, den Brandfall im Übungseinsatz mehrmalig nacheinander zu trainieren - eine ideale Gelegenheit." Die Ausbildungsziele waren klar definiert: Einsatztechnik und -taktik mit dem eigenen Sonderlöschfahrzeug  SLF praxisnah trainieren, mittels gezielten Übungen die Gefahren und Techniken eines Einsatzes mit Feuer und Rauch im Tunnel aufzeigen und das Erlangen von mehr Sicherheit bei der Bewältigung  von schwierigen Aufgaben. Neben einzelnen Übungen trainierte die Schadenwehr Gotthard den Vollbrand zweier LKW's. Detaillierte Nachbesprechungen rundeten jede Lektion ab und erlaubten es, wertvolle Schlüsse für kommende Einsätze zu ziehen. Wollen Sie mehr über die Übungstage der Schadenwehr Gotthard in Lungern wissen? Dann klicken Sie hier und lesen Sie unsere neuesten Erfahrungsbericht.

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Im Tunnel gilt: Löschen um zu retten!

08. Februar 2011

Bei Tunnelbränden kann die Rettung durch Rauch und Hitze extrem erschwert werden. Deshalb ist es in vielen Fällen taktisch sinnvoller, prioritär zu löschen: Je weniger dicht der Rauch, desto schneller können Tunnel und Fahrzeuge abgesucht und gefundene Personen in Sicherheit gebracht werden. Deshalb kommt das Entwicklungsteam der International Fire Academy ifa (in Übereinstimmung mit den schweizerischen Reglementen) zum Schluss: Bei Tunnelbränden löschen um zu retten! Der Einsatzerfolg hängt entscheidend von der Schnelligkeit der Brandbekämpfung ab. Deshalb wird die International Fire Academy ifa in Zukunft in den UVA Basiskursen intensiv die Fahrzeugbrandbekämpfung trainieren: wo jede Sekunde zählt, kann schon mit wenig Aufwand eine weitere Optimierung erzielt werden.

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Aussergewöhnliches Sprechtraining für Instruktoren

20. Januar 2011

Um gut verstanden zu werden, muss man ausreichend laut und deutlich sprechen, und dafür ist die richtige Atmung mit entscheidend. Mit einem schweren Zweiflaschengerät auf dem Rücken und aufgesetzter Atemschutzmaske wird es bereits nach kurzer Zeit bereits sehr anspruchsvoll und anstrengend. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die erfahrene Sprechtrainerin Anja Oser aus Heidelberg (D) engagiert. Sie brachte den hauptamtlichen Instruktoren nicht nur die theoretischen Grundlagen des richtigen und stimmschonenen Sprechens bei, sondern zog gleich selbst die Atemschutzausrüstung an und setzte in die Praxis um, was zuvor gemeinsam erarbeitet wurde. Zwei Tage lang trainierte Anja Oser die ifa-Instruktoren, davon ein Tag in der Tunnel-Übungsanlage selbst. Und sie zeigte auf, was sich mit der schweren Ausrüstung am Leib aus der eigenen Stimme machen lässt. Die Sprechtrainerin musste nach einem Tag Atemschutz eingestehen, dass es schon erstaunlich ist, was ein Instruktor unter diesen Umständen täglich leistet. Die Instruktoren ihrerseits waren von der nicht alltäglichen Ausbildung begeistert und letztendlich erstaunt, mit welchen Techniken und Mitteln die eigene Stimme nachhaltig wirksamer eingesetzt werden kann.

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Mont Blanc-Einsatzkräfte trainieren in Lungern (F/I)

13. Januar 2011

Im November/Dezember 2010 trainierten alle Feuer- und Rettungsprofis des Mont Blanc-Tunnels an der International Fire Academy ifa in Lungern. Die binationale Gesellschaft GEIE-TMB (Gruppo Europeo di Interesse Economico del Traforo del Monte Bianco) betreibt den Mont Blanc-Strassentunnel und ist zugleich auch für dessen Sicherheit zuständig. Nicht erst seit dem Grossereignis im Jahre 1999 hat im Mont Blanc-Strassentunnel Sicherheit allerhöchste Priorität. Seit die International Fire Academy ifa einzigartige Tunnel-Übungsanlagen für Trainings zur Verfügung stellt, wird dies von der GEIE-TMB regelmässig genutzt. Die Mont Blanc-Einsatzkräfte schätzen diese sehr realitätsnahen Ausbildungsmöglichkeiten in Brünig-Massiv.

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Zusammenlegung Bereich Instruktion und Kurswesen

01. Januar 2011

Die Erfahrung im ersten Betriebsjahr der International Fire Academy ifa hat gezeigt, dass die hauptamtlichen UVA-Instruktoren grösseren körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, als zunächst vermutet. Die Instruktion in den unterirdischen Verkehrsanlagen von Balsthal und Lungern erfordert von jedem Instruktor vollen physischen Einsatz. Zum Ausgleich dieser körperlich anstrengenden Tätigkeit hat die Geschäftsleitung der International Fire Academy ifa einerseits den Bestand an hauptamtlichen Instruktoren erhöht und andererseits den Instruktoren auch administrative Arbeiten übertragen. Somit erhalten die Instruktoren ausreichend Erholungsphasen, um nach intensiven Instruktionstagen die Kräfte wieder sammeln zu können. Organisatorisch wurden daher die Bereiche Kurswesen und Ausbildung & Entwicklung zusammengelegt zum neuen Bereich Ausbildung. Mehr über die Organisation der International Fire Academy ifa erfahren Sie hier

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Besuch des taiwanischen Botschafters

21. Dezember 2010

Die weltweit einmalige Tunnel-Übungsanlage der International Fire Academy ifa in Lungern könnte künftig auch taiwanischen Feuerwehrleuten einheizen. Botschafter Fadah Hsieh machte sich ein Bild vor Ort und zeigte sich von den Trainingsmöglichkeiten begeistert. In Begleitung von Hans Hess (Obwaldner Ständerat) und Urs Kummer (Geschäftsführer der International Fire Academy ifa) nahm der taiwanische Botschafter den 150 Meter langen Trainingstunnel persönlich in Augenschein. Das Interesse von Taiwan begründet sich in der Tatsache, dass Taiwan über den fünftlängsten Strassenttunnel der Welt verfügt (Hsuehshan-Tunnel, 12.7 km lang, Baujahr 2007) und die Einsatzkräfte in Taiwan nur bescheidene Tunnel-Trainingsmöglichkeiten haben. "Wir können viel von der Schweiz lernen", so das Fazit von Fadah Hsieh.

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Corpo Valdostano dei Vigili del Fuoco (I)

30. November 2010

Die Verantwortlichen des Berufsfeuerwehr-Korps der autonomen Region Aostatal aus Italien hatten in den Tunnel-Übungsanlagen der International Fire Academy ifa zuerst zehn hauptberufliche Feuerwehrinstruktoren ausbilden lassen. Danach, im November 2010, absolvierten aus dem Berufsfeuerwehr-Korps 30 weitere Kaderleute eine je anderthalbtägige  Intensivausbildung in der Tunnel-Übungsanlage in Lungern. Weiterführende Ausbildungen für 2011 sind bei den italienischen Feuerwehr-Profis bereits in Planung.

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Wie weit sieht und hört man im Rauch?

17. Oktober 2010

Einsatzkräfte können mechanisch, optisch oder akustisch gesichert werden. Soll heissen: Der Rückweg muss ertastet, gesehen oder die Richtung gehört werden können. Die Verwendung von Sicherungsleinen hat sich bei Einsätzen in Tunneln als praktisch schwierig erwiesen, weshalb die International Fire Academy ifa derzeit LED-Leuchten zur Orientierung einsetzt. Im Kunstrauch der Übungsanlagen funktioniert das sehr gut. Aber im Ernstfall? Um diese Frage zu klären wird die International Fire Academy ifa im Frühjahr 2011 in Echtbrandversuchen den Einsatz optischer und akustischer Orientierungstechniken systematisch testen. Sobald die Resultate vorliegen, erfahren Sie mehr…

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International Fire Academy ifa geht online

28. Juli 2010

Mit dem neue Internetauftritt verfügt die International Fire Academy ifa als europaweit führende Feuerwehrschule für Ausbildung und Trainings in unterirdischen Verkehrsanlagen ab sofort über eine professionelle, elektronische Informations- und Kommunikationsplattform: Hier können sich interessierte Feuerwehren, Feuerwehrinstanzen und Betreiber von unterirdischen Verkehrsanlagen über das Ausbildungsangebot informieren und einen virtuellen Rundgang durch die einzigartige Infrastruktur unternehmen.

Wer sich vertieft informieren will, findet auf der Website zudem umfangreiche Informationen zum Thema „Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen“. So stehen zum Beispiel die neue Broschüre «Lernen, trainieren, weiterkommen.» sowie zahlreiche Erfahrungsberichte von Feuerwehren, die hier bereits Ausbildung oder Training absolviert haben, zum Download bereit.

Schauen Sie doch rein und entdecken Sie das einmalige Ausbildungsangebot der International Fire Academy ifa. Wir freuen uns auf Ihren Besuch – ob online oder persönlich!

Hier finden Sie mehr Informationen

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Perfektionieren Sie Ihre Taktik

15. Juli 2010

Das Taktikzentrum der International Fire Academy ifa bildet das  Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Ganz ohne körperliche Strapazen, Hitze oder Rauch lässt sich hier jede noch so brenzlige Einsatzsituation in Ruhe durchspielen. Möglich machen dies drei Planspielräume mit Projektionstischen, auf denen verschiedene Szenarien eingeblendet werden können.

Trotz der geschützten Umgebung beginnt die Realitätsnähe bereits im Taktikzentrum. Jede Situation wird hier massstabsgetreu dargestellt und bildet die echten Verhältnisse eines vorgängig definierten Ortes ab. So haben Sie eine hervorragende Gelegenheit, Ihre Einsatztaktiken zu überprüfen und noch vor dem ersten Einsatz gezielt zu optimieren.

Hier finden Sie mehr Informationen

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Kurse im 2. Semester 2010

18. Juni 2010

Ende August beginnt an der International Fire Academy ifa das zweite Semester. Im Auftrag des Schweizer Bundesamts für Strassen ASTRA werden bis zum Jahresende wiederum zahlreiche Basiskurse für Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen in Deutsch und Italienisch durchgeführt.

Der Basiskurse Strasse erlaubt Feuerwehren, die für Nationalstrassentunnels zuständig sind, sich optimal auf Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen vorzubereiten. Das Erkennen und Einschätzen von Gefahren, aber auch die richtigen Einsatztechniken gehören zu den zentralen Themen dieser praxisorientierten Kurse.

Der Basiskurs Strasse besteht aus einem ersten, zweitägigen Ausbildungsblock in Balsthal sowie jeweils 3 – 6 Monate später aus einer zweiten, eintägigen Intensivausbildung in Lungern.

Hier finden Sie mehr Informationen

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Neue Broschüre der ifa

15. Juni 2010

Die International Fire Academy ifa präsentiert sich neu in der informativen Broschüre «Lernen, trainieren, weiterkommen». Auf acht Seiten erfahren Sie die Ausbildungsmöglichkeiten an unserer Feuerwehrschule für unterirdische Verkehrsanlagen und erhalten einen ersten Einblick in unsere einzigartige Infrastruktur mit zwei Tunnel-Übungsanlagen. Sie können die Broschüre hier herunterladen.

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Live dabei: Erfahrungsberichte

15. Juni 2010

Lesen Sie in den Erfahrungsberichten, wie andere europäische Feuerwehren ihre Ausbildung an der International Fire Academy ifa erlebt haben. Neben deutschen und österreichischen Feuerwehren kommen auch Schweizer Institutionen zu Wort, darunter das Bundesamt für Strassen ASTRA und die SBB. Sie finden die Erfahrungsberichte hier

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Einführungsangebot 2010: Ein Trainingstag in Lungern

17. Mai 2010

Entdecken Sie die Möglichkeiten unserer einzigartigen Tunnel-Übungsanlage in Lungern: Mit dem Einführungsangebot 2010 können interessierte Feuerwehren einen Trainingstag zu besonders vorteilhaften Konditionen absolvieren und das Ausbildungspotenzial der Anlage eins zu eins erfahren.

Der Preis für einen Trainingstag in der befeuerten Tunnel-Übungsanlage beträgt pauschal CHF 7‘000.–, einschliesslich Techniker, Instruktor, Verbrauchsmaterial usw.. Die Verpflegung kostet CHF 40.- pro Person und umfasst Znüni, Mittagessen und Zvieri. Übernachtungsmöglichkeiten sind in Lungern vorhanden.

Sind Sie interessiert? Dann rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Telefon: +41 62 386 11 11
Mail: contact@ifa.swiss.ch

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UVA-Instruktorenausbildung 3. Staffel

30. April 2010

Aus allen Teilen der Schweiz sowie aus Liechtenstein kamen die Teilnehmer der 3. Staffel der Instruktorenausbildung UVA (unterirdische Verkehrsanlagen). Die dreitägige Schulung vom 28. bis 30. April 2010 startete mit einer Einstiegsübung, bevor die Instruktoren tiefer in das Thema eintauchen und das beeindruckende Ausbildungspotenzial der Tunnel-Übungsanlagen am eigenen Leib erfahren konnten.
«Sehr intensiv und lehrreich» lautete durchwegs das Fazit zu den drei Tagen in Balsthal. Mehrere Einsatzübungen wurden durchgeführt, Such- und Rettungstechniken geübt und die Brandbekämpfung in Strassen- und Eisenbahntunneln trainiert.

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Tunneltraining der BF Erfurt (DE)

16. April 2010

Am 09. und 10. April 2010 fand eine achtköpfige Delegation der Berufsfeuerwehr Erfurt (D) den Weg ins ifa. Ein ehrgeiziges Trainingsprogramm erwartete sie, welches sowohl in der Tunnel-Übungsanlage Balsthal wie auch in Übungsstollen Lungern stattfinden sollte. Während diesen zwei Tagen wurden Such- und Rettungstechniken geübt und die Brandbekämpfung im Strassen- und Bahntunnel trainiert. In der Theorie hatten die acht Profis schon sehr viel über die Einsatztaktik in unterirdischen Verkehrsanlagen gelernt, sie hatten bisher jedoch kaum Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Deshalb nutzten die Berufsfeuerwehrleute die beiden Tage im ifa intensiv, um das Gelernte unter realistischen Bedingungen zu üben und an ihrer Taktik wie auch Technik zu feilen. Am Ende der Ausbildung reiste die Delegation mit grosser Begeisterung für die Tunnel-Übungsanlagen und das absolvierte Training nach Hause. Zurück bleiben neue Freundschaften und viele eindrückliche Erlebnisse.

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Freizeitraum und Cafeteria

26. März 2010

Ab sofort steht den Kursteilnehmenden und Instruktoren der neue Freizeitraum mit Fernseher, Musik und zahlreichen Spielen zur Verfügung. Messen Sie sich bei Billard, Tischfussball oder Darts mit Ihren Kameraden; rund um die Uhr, solange Sie wollen und kostenlos! Durstig? Die neue Cafeteria mit Bar steht Ihnen an ausgewählten Tagen und Abenden zur Verfügung, sei es für ein kühles Bier oder ein Glas Wein. Lassen Sie den Tag bei uns ausklingen und tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit gleichgesinnten Kameraden aus. Unser Personal freut sich, Sie bedienen zu dürfen!

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Moderne Doppelzimmer

10. März 2010

Ab sofort stehen allen Kursteilnehmenden und Instruktoren 22 modern eingerichtete Unterkunftszimmer zur Verfügung. Jedes Doppelzimmer verfügt über ausreichend Stauraum, WC/Dusche im Zimmer sowie zwei Arbeitsplätze. Selbstverständlich können die Gäste jederzeit mit ihrem Notebook/Smartphone via Wireless LAN aufs Internet zugreifen oder Mails abrufen. Die Übernachtung inkl. Frühstück, Internetzugang und Benutzung des Aufenthaltsraumes kostet aktuell im Doppelzimmer CHF 80.- pro Person bzw. bei Einzelbelegung des Doppelzimmers CHF 120.-.
Seien Sie unser Gast und nutzen Sie den Komfort einer Übernachtung direkt im ifa in Balsthal.

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UVA-Instruktorenausbildung

26. Februar 2010

Nachdem bereits im Herbst 2009 ein erstes Miliz-Instruktorenteam im Bereich UVA (unterirdische Verkehrsanlagen) ausgebildet wurde, fand nun vom 24.-26.02.2010 die Ausbildung von 15 weiteren UVA-Instruktoren aus den Kantonen Bern, Obwalden, Graubünden, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Wallis und Zürich statt. Diese durchliefen eine spannende dreitägige Ausbildung. Nach einer Einstiegsübung wurden die Instruktoren intensiv in das Thema UVA und in die technischen Möglichkeiten der Tunnel-Übungsanlagen eingeführt.

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Neue Mensa in Betrieb

09. Februar 2010

Die neue Mensa im Empfangsgebäude konnte am 08.02.2010 in Betrieb genommen werden. Die Mensa mit Sitzgelegenheit für über 200 Personen ist attraktiv gestaltet und verfügt über einen grosszügigen Free Flow-Bereich. Das neu bereitgestellte Salatbuffet ergänzt das tägliche Menü und sorgt für noch mehr Abwechslung. Die moderne Mensa dient nicht nur der Verpflegung der Kursteilnehmenden, sondern kann darüber hinaus auch polyvalent als Mehrzweckraum für unterschiedlichste Anlässe genutzt werden. Wir wünschen allen Hungrigen und Durstigen einen guten Appetit und einen genussvollen Aufenthalt.

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UVA-Versuche und -Tests

05. Februar 2010

In der ersten Februar-Woche 2010 wurden zusammen mit Feuerwehrtrupps aus den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern und Solothurn sowie Kameraden aus Deutschland und unter Einbezug des ifa-Didaktikteams erneut zahlreiche Versuche und Test auf den Tunnel-Übungsanlagen durchgeführt. Ziel war es, in einem umfangreichen Versuchsprogramm Taktik und Techniken noch einmal gezielt zu hinterfragen, zu verifizieren und gegebenenfalls abzurunden, um für die kommenden UVA-Kurse optimal gerüstet zu sein. Ausgehend von anfänglich grundsätzlichen Fragen wie beispielsweise der zuverlässigen Orientierung in verrauchten Tunneln hat sich die Fragestellung mittlerweile in Richtung "rasche Einsatzbewältigung" verschoben. Der Faktor Zeit ist bei Tunneleinsätzen ohnehin von zentraler Bedeutung. Hohe Geschwindigkeiten beim Suchen und Retten im Rauch oder bei der Brandbekämpfung sind jedoch nicht durch Eile zu erzielen, sondern nur durch sichere Beherrschung des Handwerks. Hierfür dienen uns bei der Entwicklung der UVA-Lehre systematische Tests und Versuche, um die effizientesten und zuverlässigsten Praktiken methodisch zu ermitteln. Obwohl die UVA-Lehre inzwischen sehr umfassend ist, wird deren Entwicklung nie abgeschlossen sein. Neue Erkenntnisse ergeben sich jedoch nicht nur infolge der gezielten Versuchs- und Testreihen. Auch der internationale Erfahrungsaustausch und insbesondere die Erfahrung aus realen Tunneleinsätzen in der Schweiz, aber auch aus dem Ausland, sind von zentraler Bedeutung.

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Besuch der französischen Feuerwehr-Offiziersschule

29. Januar 2010

Am 28.01.2010 haben die Offiziersschüler der Ecole Nationale Supérieure des Officiers de Sapeurs-Pompiers (ENSOSP) dem ifa und seinen neuen Tunnel-Übungsanlagen einen Besuch abgestattet. Die etwas über 50 angehenden Offiziere erhielten nach einer Einführung die Gelegenheit, die Tunnel-Übungsanlagen unter der sachkundigen Führung von Roland Schielly (Instruktor UVA) selbst zu besichtigen. Die sichtlich beeindruckten Offiziersanwärter verliessen das ifa hoch zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken.

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Tunneltraining der Feuerwehr Landeck (A)

16. Januar 2010

Seit rund zwei Jahren findet ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch im Bereich Tunneleinsätze zwischen der International Fire Academy ifa und der Feuerwehr Landeck (A) statt. Die Feuerwehr Landeck durfte nun am 16.01.2010 als erste Feuerwehr der Europäischen Union in den neuen Tunnel-Übungsanlagen des ifa trainieren. Sie reiste mit zwölf Mann, einem speziellen Tunneleinsatzfahrzeug RLF-T und einem Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug LUF60 an. Nebst dem eigentlichen Tunneltraining auf der 260m langen, eigens für die Ausbildung von Feuerwehren erstellten und konzipierten Tunnel-Übungsanlage in Balsthal, hat die Feuerwehr Landeck die Möglichkeit genutzt, einsatztaktische und -technische Fragen 1:1 zu testen, an tunnelspezifischen Aufgabenstellungen zu feilen und spezielle Gerätschaften wie das LUF60 im Einsatz zu erproben.  Die Feuerwehr Landeck hat auf Ihrer Website einen ausführlichen Bericht mit viel Bildmaterial und sogar einem Video über das Tunneltraining publiziert! Schauen Sie doch mal rein.

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Tage der offenen Portale in Balsthal und Lungern

12. Oktober 2009

Bei herrlichem Herbstwetter öffnete das Interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum ifa am Wochenende des 3./4. Oktobers 2009 seine Portale in Balsthal und Lungern. Insgesamt knapp 18'000 interessierten Besuchern bot sich die einmalige Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Verteilt über das grosszügige Gelände haben in Balsthal rund 12'000 Personen das ifa besucht und neugierig die Ausbildungsinfrastruktur besichtigt. Publikumsmagnete waren insbesondere die neuen Tunnel-Übungsanlage, der Lösch- und Rettungszug der Betriebswehr SBB, die grossen und kleinen (Modell-) Feuerwehrfahrzeuge, die Hubretterfahrten, bei denen man in die luftige Höhe von bis zu 35 m gehievt wurde, die Strassenrettungsübungen sowie die Modellfeuerwehrfahrzeug-Show. Die zahlreichen Rundgänge und Ausstellungen waren gut beschildert und sehr informativ, was grossen Anklang fand. Und auch die kleinen Besucher fühlten sich beim Löschen mit der Eimerspritze und beim Anprobieren von Brandschutzkleidern äusserst wohl. Die Besucher nutzten das schöne Wetter auch, um in der milden Herbstsonne ihre Bratwurst zu geniessen und sich über das Erlebte auszutauschen. Zusammen mit dem ifa hatte in Balsthal auch das Zivilschutz-Kompetenzzentrum ziko seine Tore geöffnet und einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Anlasses beigesteuert. Musikalisch wurde der Anlass in Balsthal vom Zivilschutzspiel und der City of Basel Caledonia Pipe Band sowie von einer Jazz-Matinée untermalt. Rund 6'000 interessierte Besucher wollten in Lungern die neue Tunnel-Übungsanlage sowie die Infrastruktur unserer Partnerin, der Gasser Felstechnik AG, besichtigen. Hauptattraktion war der 130 m lange Brandstollen, der es den Einsatzkräften erlaubt, realitätsnah die Bewältigung von Extremereignissen zu üben. Die Gasser Felstechnik AG begeisterte ihrerseits mit einem breiten Spektrum an felstechnischem Knowhow, welches besichtigt werden konnte. Dank der grossen Unterstützung zahlreicher Helfer kann das Organisationskomitee zufrieden und mit Stolz auf die zwei gelungenen Grossanlässe ohne Pannen und Unfälle zurückblicken.

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Eröffnungsfeier Tunnel-Übungsanlage Lungern

08. Oktober 2009

Das Interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum ifa durfte zusammen mit der Gasser Felstechnik AG am 3. Oktober 2009 ab 10:30 Uhr rund 80 geladene Gäste zur Eröffnungsfeier in Lungern empfangen. Nach dem Apéro hiess Bernhard Fröhlich, Direktor der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung, die Gäste im Brandstollen willkommen. Der anschliessend gezeigte Film machte auf eindrückliche Art deutlich, weshalb Tunnel-Übungsanlagen für die Ereignisdienste unabdingbar sind. Im Anschluss an die Grussworte von Thomas Gasser, Geschäftsführer der Gasser Felstechnik AG, richtete sich Herr Regierungsrat Hans Wallimann an die Gäste. Er war nicht nur darüber erfreut, dass zukünftig Feuerwehrangehörige in Lungern üben werden, sondern strich auch die Bedeutung der Anlage für den Kanton Obwalden hervor. Noch vor der Einsegnung der Anlage durch Pfarrer Dirk Günther betone Jürg Röthlisberger als Vertreter des Auftraggebers die Bedeutung der Tunnel-Übungsanlage für das Bundesamt für Strassen (ASTRA). Zum Schluss übergab Thomas Gasser - begleichtet von Blaulicht, Martinshorn und Rauch - symbolisch den Feuerschlüssel an ifa-Geschäftsführer Urs Kummer. Nach der individuellen Besichtigung der Anlage genossen die Gäste im Restaurant Cava musikalisch begleitet ein vorzügliches Essen. Bernhard Fröhlich durfte sich am Ende der Einweihungsfeier bei den Gästen bedanken. Am Ausgang erhielt jeder Gast zwei "Bhaltis".

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Eröffnungsfeier Tunnel-Übungsanlage Balsthal

06. Oktober 2009

Am 2. Oktober 2009 ab 16:00 Uhr ifa durfte das ifa rund 400 geladene Gäste aus Politik, Behörden, Wirtschaft und dem Feuerwehrwesen zur Eröffnungsfeier in Balsthal empfangen. Gestärkt durch einen reichhaltigen Apéro begaben sich die interessierten Gäste auf einen ersten Rundgang durch das Übungsparkhaus und über das Aussengelände, um wieder in die Apéro-Zone zu gelangen. Danach durften die Gäste erstmalig die Tunnel-Übungsanlage betreten. Der Rundgang führte durch den Strassentunnel via Bahntunnel zum Festzelt. Dabei durchschritten die Gäste, begleitet von tunnelhohen Videoimpressionen, ein Themenbereich nach dem anderen. Im Festzelt durfte Bernhard Fröhlich, Direktor der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung, die feierlich gestimmten Gäste willkommen heissen und führte durch den Abend. Gleich zu Beginn eröffnete der Alt-Kommandanten-Chor den Abend und nach einem emotionalen Film richtete Frau Regierungsrätin Esther Gassler einige Grussworte an die Gäste. Sie war nicht nur darüber erfreut, dass in Zukunft Feuerwehrangehörige realitätsnah in den Tunnel-Übungsanlagen üben können, sondern insbesondere auch darüber, dass sich mit dem ifa ein wichtiger Arbeitgeber in der Klus etabliert hat. Höhepunkt des Abends war die bemerkenswerte Festansprache von Herrn Bundesrat Moritz Leuenberger. In einer pointierten Rede und mit viel Charme wusste er, die Gäste zu begeistern. Er bezeichnete die Tunnel-Übungsanlage als weitsichtigsten und sinnvollsten Tunnel der Welt: "Er ist sogar der Übervater aller Tunnel, ein Übertunnel sozusagen". Man hat es ihm angesehen: Es hat ihm noch nie so viel Spass gemacht, einen Tunnel zu eröffnen. Nach der solothurner Vorspeise zeigte der Tambourenverein Laupersdorf sein ganzes Können, bevor Walter Corsten, Geschäftsführer der Kidde Fire Trainers GmbH, ein paar Grussworte an die Gäste richtete. Bevor es feurig zu und her ging, wurde der obwaldner Hauptgang serviert. Anschliessend vermochte eine spektakuläre Feuershow, die Gäste zu begeistern. Nach dem baselbieter Dessert wurde die ökumenische Tunneleinsegnung durch die Pfarrer Alfred Aebersold und Heinz Bader live ins Festzelt übertragen, bevor dann - begleitet von Blaulicht, Martinshorn und Rauch - von Alain Rossier, Direktor der Solothurnischen Gebäudeversicherung, symbolisch der Feuerschlüssel an ifa-Geschäftsführer Urs Kummer überreicht wurde. Bernhard Fröhlich durfte sich am Ende der Einweihnungsfeier bei den vielen in- und ausländischen Gästen bedanken. Der Anlass wurde mit einem emotionalen Film-Zusammenschnitt der Höhepunkte abgerundet und am Ausgang erhiel jeder Gast ein "Bhaltis".

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Medienkonferenz vom 29.09.2009

30. September 2009

An der Medienkonferenz in Balsthal nahmen rund 30 Medienschaffende teil. Zusammen mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA, Jürg Röthlisberger) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB, Bruno Stehrenberger) orientierte das ifa über die beiden neuen Tunnel-Übungsanlagen in Balsthal und Lungern. Im Anschluss an die Medienkonferenz führte Christian Schwarz, Leiter Ausbildung & Entwicklung ifa, die Medienschaffenden durch die neue Tunnel-Übungsanlage in Balsthal: via Bahntunnel und Parkhaus gelangten die Medienschaffenden in den Strassentunnel, in dem eine eindrückliche Brandbekämpfungsübung vorgeführt wurde. Unter Atemschutz löschten die Einsatzkräfte die brennenden Fahrzeuge. Im Anschluss bot sich den Medienschaffenden die Gelegenheit, die Exponenten der Medienkonferenz sowie die übenden Feuerwehrleute zu interviewen. Der anschliessende Apéro bildete den Abschluss der Veranstaltung. Die offizielle Medienmappe finden Sie hier 

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Tunnel-Übungsanlage Lungern: Testphase gestartet

17. April 2009

Nachdem die Bauarbeiten termingerecht abgeschlossen werden konnten und das Technische Inspektorat des Schweizerischen Gasfaches (TISG) im März 2009 die Brandsimulationsanlagen abgenommen hat, wurde im April die intensive Testphase eingeleitet. Dabei wird die neue Tunnel-Übungsanlage in Lungern nicht nur gründlich erprobt, sondern es werden parallel auch zahlreiche Versuche durchgeführt, deren Erkenntnisse direkt in die Entwicklung der Einsatzlehre einfliessen. Gleichzeitig werden die Ausbildungslehrgänge im Detail ausgearbeitet, überprüft und erhalten ihren Feinschliff. Das Bild zeigt eine Brandbekämpfungsübung während der Instruktorenausbildung. Im Herbst sind erste Pilotkurse mit ausgewählten Feuerwehren / Feuerwehrangehörigen geplant. Damit ab 2010 die regulären Ausbildungskurse durchgeführt werden können, wird zurzeit mit Hochdruck an der Kursplanung und -konzeption gearbeitet. Sobald die Kursdaten, -voraussetzungen und -kosten bekannt sind, werden wir diese publizieren.

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Tunnel-Übungsanlage Balsthal: Bauarbeiten im Zeitplan

27. März 2009

In Balsthal entsteht eine einzigartige Übungsanlage für die Ausbildung von Blaulichtorganisationen im Fachbereich unterirdische Verkehrsanlagen (UVA). Die Übungsanlage umfasst folgende Teile:

-Strassentunnel (260 m) mit u.a. Querschlag, Schutzraum, Werkkanal
-Bahntunnel (70 m) mit u.a. Nothaltestelle, Schottergleisstrecke, Portalböschung
-Parkhaus, 3-geschossig, mit zahlreichen Zugängen
Die Rohbauarbeiten der gesamten Übungsanlage sind abgeschlossen. Der Innenausbau hat gestaffelt im Frühling begonnen. In der ersten Phase wurde der Bahntunnel fertiggestellt. Das Technische Inspektorat des Schweizerischen Gasfaches (TISG) hat diesen Teil der Übungsanlage bereits abgenommen, sodass die Testphase beginnen kann. Zurzeit erfolgt die Installation der elektromechanischen Anlagen im Strassentunnel und im Parkhaus. Diese und auch die gastechnischen Installationen werden Ende August abgeschlossen sein, so dass im September die betriebsbereite Anlage durch das ifa übernommen werden kann. Die anschliessende Testphase dauert bis Ende Jahr. Ab Januar 2010 sollte somit der Ausbildungsbetrieb aufgenommen werden können. Um eine realistische und effiziente Ausbildung gewährleisten zu können, sind alle drei Anlageteile mit gasbefeuerten Brandsimulationsanlagen und modernster Technik bestückt. Dies ermöglicht uns, flexibel auf die Bedürfnisse der Übenden einzugehen und diese auf höchstem Niveau zu fördern, jedoch ohne dabei sicherheitsmässige Risiken einzugehen.

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Treffer 101 bis 149 von 149