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Online-Forum am 17. September 2026: Einsatzbericht Tunnelbrand und Studiogespräch

1'500 Meter lang ist die Lärmschutzeinhausung der A1 bei Köln Lövenich (D), die auch als Tunnel Lövenich bezeichnet wird. Dort geriet am 2. April 2026 ein PKW in Brand. Die starke Rauchentwicklung betraf bei diesem Ereignis auch die zweite Tunnelröhre. Wie sich dieser Einsatz entwickelte, berichtet Christian Langer von der Feuerwehr Köln in unserem Online-Forum am Donnerstag, 17. September 2026, um 20 Uhr. Wie die Ausbildung für solche Tunnelbrandereignisse heute gestaltet werden kann, ist Thema unseres Studio-Gesprächs mit Marianne Wernli, Leiterin Ausbildung. Sie ist verantwortlich für die Planung und Durchführung aller Ausbildungen an der International Fire Academy und Mitglied des Didaktik- und Entwicklungsteams.

Rauchrezirkulation am Tunnelportal


Einem Reporter des WDR-Fernsehens erläuterte der Besitzer des betroffenen Fahrzeugs, dass sein PKW kein Gas mehr angenommen habe. Dann sei auch schon Rauch aufgestiegen. Der Fahrzeuglenker versuchte noch, seinen PKW aus dem Tunnel zu fahren. Als er bemerkte, dass das nicht mehr möglich war, hielt er auf dem Randstreifen an. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Wagen in Vollbrand. Die starke Rauchentwicklung betraf nicht nur die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Koblenz. Am Portal kam es zu einer Rauchrezirkulation, so dass auch grosse Teile der zweiten Tunnelröhre verrauchten. Bei diesem Tunnelbrandereignis waren 70 Einsatzkräfte und 22 Einsatzfahrzeuge involviert. Wie die Feuerwehr Köln den Einsatz bewältigt hat, berichtet Einsatzleiter Christian Langer in unserem Online-Forum.

Einsatzleiter beim PKW-Brand in einer Lärmschutzeinhausung bei Köln

Christian Langer ist kommissarischer Leiter der Stabsstelle Strategie und Controlling im Leitungsstab der Feuerwehr Köln. Seine Laufbahn bei der Kölner Wehr startete er 2017 als Werkstudent. Seinen Master im Rettungsingenieurwesen hat er 2020 an der TH Köln mit einer Arbeit zum Thema «Verbesserung der urbanen Resilienz am Beispiel der Stadt Köln anhand der Szenarien Stromausfall und Hochwasser» abgeschlossen.

Studiogespräch: Spannungsfelder der Ausbildung


Einerseits soll die Ausbildung möglichst umfassend sein, sich aber anderseits auf das Wesentliche beschränken. Mit diesem Spannungsfeld sehen sich alle Ausbilder von Feuerwehrangehörigen konfrontiert. Marianne Wernli und Christian Brauner diskutieren im Studiogespräch des 17. Online-Forums Lösungsansätze, bei denen die Unterstützung der Lernenden im Vordergrund steht.

  • Wie geben Instruktoren konstruktives Feedback?
  • Warum ist Überzeugen besser als Belehren?
  • Wie weit sollten die Ausbildenden auf die sehr unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse der Kursteilnehmer eingehen?
  • Und wann ist auch eine gewisse Strenge angesagt?

Ausführlich wird bei diesem Studiogespräch auch das von den Instruktoren der International Fire Academy angewandte Konzept der Effizienz diskutiert, wonach Schnelligkeit nur ein Aspekt erfolgreicher Einsatztätigkeit ist. 

Leiterin Ausbildung an der International Fire Academy

Marianne Wernli verbindet ihre Arbeit an der International Fire Academy mit Erfahrungen aus 25 Jahren aktivem Feuerwehrdienst, davon 16 Jahre als Ausbildungsverantwortliche der Feuerwehr Büron-Schlierbach. Sie war 15 Jahre schweizerische Feuerwehr-Instruktorin und 11 Jahre Katastrophen-Einsatzleiterin im Kanton Luzern. Vor ihrem Wechsel an die International Fire Academy im Jahr 2011 war Marianne Wernli als Anwältin tätig.

Online-Forum startet am 17. Sept. 2026 um 20 Uhr


Unser 17. Online-Forum am Donnerstag, 17. September 2026, ist eine Live-Veranstaltung und dauert von 20 bis ca. 22 Uhr. Ihr habt als Zuschauer wie gewohnt die Möglichkeit, über eine Chatfunktion Fragen an die Referenten zu stellen. 

Über den folgenden Button gelangt ihr am Abend der Veranstaltung ab 19:45 Uhr direkt zu unserem Online-Forum:

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